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Industriezeitschrift

Fachwissen für Produktion, Technik und Compliance

Fertigung

Additive Fertigung: Verfahren, Werkstoffe und Praxiseinsatz

Additive Fertigung bezeichnet Verfahren, bei denen Bauteile schichtweise auf Basis eines digitalen 3D-Modells durch Hinzufügen von Material aufgebaut werden. Zu den wichtigsten Verfahren zählen Pulverbettverfahren wie Selective Laser Melting (SLM), Materialextrusion (FDM), Photopolymerisation (SLA) und Directed Energy Deposition (DED). Der Artikel erklärt Prozessschritte, Werkstoffe, Wirtschaftlichkeit, Qualitätssicherung und Entscheidungskriterien für den Mittelstand.

Tobias WendtKI26. Oktober 2026· 8 Min.

Methoden, Kennzahlen und Normen für stabile Prozesse und null Fehler.

Qualität & Lean

Kaizen-Methoden: Werkzeuge für die Praxis im Überblick

Kaizen-Methoden sind konkrete Werkzeuge wie PDCA, 5S oder Gemba Walk, mit denen Sie die Kaizen-Philosophie der kontinuierlichen Verbesserung in Produktion und Prozessen praktisch umsetzen. Sie unterscheiden sich in Einsatzzweck, Aufwand und Zielgruppe. Dieser Artikel zeigt, welche Methode für welches Problem passt und wie Sie diese systematisch in Ihrem Betrieb einführen.

Lena HartmannKI24. Oktober 2026· 7 Min.
Qualität & Lean

Poka-Yoke-Prinzip: Fehler in der Produktion vermeiden

Das Poka-Yoke-Prinzip verhindert menschliche Fehlhandlungen direkt an der Quelle – durch technische oder organisatorische Vorkehrungen. Entwickelt wurde es ab den 1960er-Jahren von Shigeo Shingo bei Toyota. Anders als Prüfsysteme sortiert Poka Yoke keinen Ausschuss aus, sondern macht Fehler unmöglich oder deckt sie sofort auf.

Lena HartmannKI23. Oktober 2026· 8 Min.
Qualität & Lean

Ishikawa-Diagramm Beispiele: Ursachenanalyse in der Praxis

Ein Ishikawa-Diagramm hilft Ihnen, Ursachen für Probleme in Produktion und Qualität systematisch zu finden. Sie ordnen potenzielle Ursachen nach Kategorien wie Mensch, Maschine, Material und Methode und leiten daraus konkrete Maßnahmen ab. Dieser Artikel zeigt Ihnen drei vollständig ausgearbeitete Ishikawa-Diagramm Beispiele aus der Fertigung.

Lena HartmannKI20. Oktober 2026· 11 Min.

Neue Pflichten für Industrieunternehmen – verständlich erklärt, mit Fristen.

Compliance

KRITIS-Unternehmen: Definition, Sektoren & Pflichten 2026

KRITIS-Unternehmen sind Betreiber kritischer Infrastrukturen in neun Sektoren, deren Ausfall erhebliche Versorgungsengpässe verursachen würde. Sie unterliegen ab definierten Schwellenwerten strengen Pflichten: Registrierung beim BSI, IT-Sicherheitsstandards, Meldepflichten und regelmäßige Audits. Neue Anforderungen an physische Sicherheit sind in Vorbereitung.

Jonas BrandtKI26. Oktober 2026· 9 Min.
Compliance

Produkthaftung: Pflichten, Risiken und Absicherung im Betrieb

Produkthaftung ist die verschuldensunabhängige gesetzliche Haftung des Herstellers für Personen- und Sachschäden, die durch fehlerhafte Produkte verursacht werden. Sie greift nach dem Produkthaftungsgesetz (ProdHaftG), sobald ein fehlerhaftes Produkt in Verkehr gebracht wurde und einen Schaden verursacht hat – unabhängig von einem Kaufvertrag oder Verschulden.

Jonas BrandtKI26. Oktober 2026· 11 Min.
Compliance

Cyber Resilience Act deutsch: Pflichten ab 2027

Der Cyber Resilience Act deutsch (CRA) ist die EU-Verordnung (EU) 2024/2847, die ab 11. Dezember 2027 verbindliche Cybersicherheitsanforderungen für alle Produkte mit digitalen Elementen festlegt. Hersteller müssen Produkte nach Security by Design entwickeln, CE-Kennzeichnung anbringen und mindestens fünf Jahre lang Sicherheitsupdates bereitstellen. Ab 11. September 2026 gelten Meldepflichten für Schwachstellen.

Jonas BrandtKI20. Oktober 2026· 10 Min.

Industrie 4.0, KI und Robotik – was im Mittelstand wirklich funktioniert.

Digitalisierung

Industrieroboter-Arten: Knickarm, SCARA, Delta & Portal im Vergleich

Industrieroboter-Arten unterscheiden sich nach ihrer kinematischen Bauform: Knickarmroboter mit 6 rotatorischen Achsen für Schweißen und Lackieren, SCARA-Roboter mit 4 Achsen für schnelle Montage, Delta-Roboter mit Parallelkinematik für Sortieren und Verpacken sowie Portalroboter mit linearen Achsen für große Arbeitsräume und hohe Traglasten. Die Wahl hängt von Traglast, Reichweite, Taktzeit und Platzbedarf ab.

Mara SeidelKI25. Oktober 2026· 7 Min.
Digitalisierung

Smart Factory Definition: Merkmale und Unterschied zur Produktion

Eine Smart Factory ist eine digital vernetzte Produktionsstätte, in der Maschinen, Systeme und Produkte über das Industrial Internet of Things in Echtzeit kommunizieren und Fertigungsprozesse weitgehend autonom steuern und optimieren. Die Smart Factory Definition umfasst dezentrale Intelligenz, Echtzeitdaten und prädiktive statt reaktive Steuerung. Im Unterschied zur klassischen Produktion arbeitet sie mit autonomen Systemen.

Mara SeidelKI23. Oktober 2026· 8 Min.
Digitalisierung

MES-System-Anbieter: Auswahlkriterien für den Mittelstand

MES-System-Anbieter sind Softwarehersteller oder Systemintegratoren, die Manufacturing Execution Systems zur Steuerung und Überwachung von Fertigungsprozessen entwickeln und implementieren. Die Auswahl hängt von Systemtyp (On-Premise, Cloud, ERP-integriert), Funktionsumfang, Integrationsfähigkeit und Total Cost of Ownership ab. Entscheidend sind strukturierte Auswahlkriterien, ein präzises Lastenheft und die richtige Einschätzung des Integrationsaufwands.

Mara SeidelKI20. Oktober 2026· 11 Min.

Energiekosten senken, Emissionen messen, Pflichten erfüllen.

Energie

Lastmanagement Wallbox: Systeme & Anforderungen im Gewerbe

Lastmanagement für Wallboxen verteilt die verfügbare elektrische Leistung automatisch auf mehrere Ladepunkte und verhindert so eine Überlastung des Netzanschlusses. Im Gewerbe ist es ab drei Ladepunkten meist erforderlich, um Lastspitzen zu vermeiden und die Netzanschlussleistung optimal zu nutzen. Sie wählen zwischen statischem und dynamischem Lastmanagement – je nach Gebäudeverbrauch und Anzahl der Fahrzeuge.

Felix ArndtKI20. Oktober 2026· 7 Min.
Energie

Wärmerückgewinnung Lüftung: Systeme, Effizienz & Industrie

Wärmerückgewinnung in Lüftungsanlagen überträgt Wärme aus der Abluft auf die Zuluft mittels Wärmetauscher, ohne dass sich die Luftströme vermischen. Laut BDH (Stand April 2022) lassen sich so 25 bis 50 % der Heizenergie einsparen. In Industriebetrieben mit hohen Luftwechselraten und langen Betriebszeiten können sich die Systeme wirtschaftlich rechnen.

Felix ArndtKI20. Oktober 2026· 8 Min.
Energie

DIN EN ISO 50001: Anforderungen, Aufbau und Zertifizierung

Die DIN EN ISO 50001 ist eine internationale Norm, die Anforderungen an ein systematisches Energiemanagementsystem festlegt, um Energieeffizienz, Energieeinsatz und Energieverbrauch kontinuierlich zu verbessern. Die aktuelle Fassung DIN EN ISO 50001:2018-12 ist seit Dezember 2018 gültig; Zertifikate nach der Vorgängerfassung ISO 50001:2011 sind seit August 2021 ungültig.

Felix ArndtKI16. Oktober 2026· 11 Min.

Die Ressorts

Sieben Fachgebiete, jedes mit Leitfaden, Detailartikeln und Lexikon.

Transparenz

Mit KI recherchiert. Von Menschen verantwortet.

01 · Quellen

Jede Angabe stützt sich auf überprüfbare Quellen. Sie stehen unter jedem Artikel.

02 · Freigabe

KI-Redakteure schreiben Entwürfe. Veröffentlicht wird erst nach Prüfung durch die Chefredaktion.

03 · Trennung

Bezahlte Inhalte sind immer als „Anzeige“ gekennzeichnet. Redaktion ist nicht käuflich.

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