Space Technology in der Produktionslinie

Space Technology in der Produktionslinie

Wenn die industrielle Bildverarbeitung die Grenzen ihrer Möglichkeiten erreicht, dann erschließt die Technologie des Hyperspectral Imaging (HSI) viele bislang ungenutzten Anwendungsfelder, quer über fast alle Industriebranchen.

Die weit entwickelte klassische industrielle Bildverarbeitung (IBV) in SW und Farbe für Qualitätssicherung und Identifikation ist heute ein zentraler Bestandteil in allen Automatisierungsbereichen. Die zunehmenden Anforderungen zur Analyse unterschiedlicher Materialeigenschaften kann die IBV jedoch technologisch nicht abdecken. Hier setzt HSI an. Man könnte vereinfachend sagen: Das Sprichwort - „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ - wird mit der HSI-Technologie erweitert auf “hunderttausend Worte“.

Das menschliche Auge und die RGB-Kameras sehen die Umwelt multispektral in den Grundfarben Rot, Grün und Blau. Hyperspektrale Sensoren dagegen liefern komplexe umfangreiche Daten für eine detaillierte Differenzierung der Materialoberfläche und deren chemische Zusammensetzung. HSI liefert einen unverwechselbaren „Fingerabdruck“ von Materialien. In den Satelliten zur Erdbeobachtung und Weltraumforschung wird diese Technologie einschließlich von Algorithmen der künstlichen Intelligenz schon seit Jahrzehnten erfolgreich eingesetzt. Sowohl die steigende Leistungsfähigkeit und Kompaktheit der HSI-Kameras als auch der Embedded-Computer machen diese Technologie für industrielle Anwendungen zunehmend attraktiver. Damit erweitert sich der Einsatz von HSI für viele Branchen. Die Steuerungs-, Auswerte- und Visualisierungssoftware ist heute in Bedienung und Detektionsmöglichkeiten viel komfortabler. Sie kann auch Algorithmen der künstlichen Intelligenz enthalten und bietet ein sehr breites Anwendungsfeld.

HSI unterteilt das Spektrum vom langwelligen Infrarot bis einschließlich kurzwelligem Ultraviolett in mehrere hundert schmale Farbkanäle. Hyperspektrale Bilder werden durch bildgebende Spektroskopie erzeugt und beinhalten sehr große Datenmengen.

Das ermöglicht das Klassifizieren, Identifizieren und Quantifizieren von Materialien in den folgenden Industrien: Entsorgung, Recycling, Oberflächentechnik, Lebensmittel, Kunststoffen, Verpackungen, Pharmaprodukten und in der Landwirtschaft

Quelle: LuxFlux GmbH

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