Konstruieren mit Technischer Keramik

Konstruieren mit Technischer Keramik

Kunststoff oder Aluminium, CFK oder Stahl, Guss- oder Schmiedeteil, spanende oder additive Fertigung? Der Wettbewerb der Werkstoffe und Formgebungsverfahren ist nicht nur in der Automobilindustrie, sondern auch im Maschinenbau in vollem Gange.

Auf der Hannover Messe präsentieren zahlreiche Hersteller und Verbände ihre Konzepte, Lösungen und Produkte für den „richtigen“ Werkstoff. Dass dabei die Technische Keramik immer stärker in den Fokus rückt, hat gute Gründe: Es gibt eine Vielzahl an Werkstoffen der Hochleistungskeramik, die Eigenschaften wie Verschleißfestigkeit, Schlagzähigkeit, Korrosionsbeständigkeit, elektrische Isolation und hohe thermische Beständigkeit bieten.

Als Spezialist auf diesem anspruchsvollen Gebiet der Werkstofftechnik entwickelt und fertigt Doceram kundenspezifische Komponenten für den Maschinen- und Anlagenbau und zeigt auf der Messe beispielhafte Bauteile aus unterschiedlichen Keramikwerkstoffen und Anwendungsbereichen.

Zu den Exponaten gehören Positions- und Zentrierstifte für die automatisierte Schweißtechnik, die im Vergleich zu den marktüblichen Hartmetallstiften eine rund vierzigfach längere Lebensdauer bieten. Neben diesen „Klassikern“ der Technischen Keramik stellt Doceram aber auch neue Komponenten und Anwendungen vor – zum Beispiel Kolben und Schieber von Ventilen und Messgeräten, die in der Lebensmittelverarbeitung eingesetzt werden. Für diesen Einsatzbereich hat das Dortmunder Unternehmen Keramikwerkstoffe entwickelt, die den Anforderungen der FDA (Food & Drug Administration) genügen und entsprechend zertifiziert sind.

Einen weiteren Ausstellungsschwerpunkt auf dem Doceram-Stand in Hannover bilden Verbundkonstruktionen aus Metall und Hochleistungskeramik, bei denen die Keramik nur dort zum Einsatz kommt, wo höchste Verschleißfestigkeit wirklich benötigt wird. Beispiele sind Greifer für das automatisierte Handling von Elektronikbauteilen, Ventile für die Prozesstechnik und Sensorgehäuse für den Automobil- und Maschinenbau. Doceram entwickelt, fertigt und montiert derartige Verbundbauteile und unterstützt die Anwender bei der keramikgerechten Konstruktion solcher Komponenten.

Quelle: Doceram GmbH

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