Gemeinsam stark

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Doppelte Kraft für den Handschutz: Auf der Arbeitsschutz Aktuell 2018 präsentieren die beiden Handschutz-Spezialisten W+R und Seiz auf dem gemeinsamen Messestand ihre Entwicklungen. Dabei bringen die kooperierenden Unternehmen aus dem baden-württembergischen Metzingen nicht nur ihre altbewährten Modelle mit nach Stuttgart, sondern auch neue Serien. Diese sorgen in unterschiedlichen Einsatzbereichen für Schutz bei der Arbeit – von der Montage über die Logistik bis hin zur Metallindustrie.

Wenn die Hände bei der Arbeit mit Schadstoffen wie chemischen Reinigungsmitteln, Lösemitteln oder anderen belastenden Substanzen wie Ölen und Schmutz in Berührung kommen, ist die Haut einer erheblichen Gefahr ausgesetzt und besonders anfällig für Hautkrankheiten. Das Tragen von passenden Schutzhandschuhen schützt die Haut vor diesen Belastungen und mindert das Risiko, an einem Hautekzem zu erkranken. Die Modelle müssen daher flüssigkeitsdicht und mechanisch stabil sein. Doch häufig ist die Lösung das Problem – nämlich dann, wenn die Materialien der Handschuhe, die die Haut schützen sollen, selbst Schadstoffe enthalten. Diese lösen sich beim Schwitzen und gelangen auf die Haut der Träger, wo sie zur Gefahr werden. Um dieses Szenario zu vermeiden, hat der Handschutzhersteller W+R nun ein Produktionsverfahren entwickelt, das die Hautfreundlichkeit erhöht: Schon während des Produktionsprozesses werden schweiß- und wasserlösliche Schadstoffe – wie beispielsweise Dimethylformamid (DMF) – nahezu vollständig aus den Materialien ausgewaschen. Die Schutzhandschuhe der neuen „BlueTec“-Serie sind daher sehr hautfreundlich.

Die Handschuhe der „BlueTec“-Serie eignen sich durch ihren sehr guten Grip besonders für das Handling nasser, fettiger oder beölter Teile. Die PU-Beschichtung ist ölbeständig und flüssigkeitsdicht. Die „BlueTec“-Serie umfasst fünf Modelle: Der Montagehandschuh „Levis“ ist bereits seit Längerem im Programm und wird nun im „BlueTec“-Verfahren hergestellt. Mit seinem nahtlosen 3D-Gestrick wird der Schutzhandschuh aus Polyamidfaser überwiegend in den Branchen Werkzeug- und Maschinenbau, Automotive, Verpackung und Logistik, Wind- und Solarenergie sowie Handwerk eingesetzt. Das zweite Modell, der „GreenPower II“, ist das Nachfolgemodell des „GreenPower+“. Hergestellt aus einer Hightechfaser mit Polyamid-/Glasseele ist der „GreenPower II“ hoch schnitthemmend und findet überwiegend in Branchen wie der Forst-, Garten und Agrarindustrie oder der Öl- und Gasindustrie Anwendung. Auch die neuen „DynaForce“-Modelle von W+R werden im „BlueTec“-Verfahren produziert. Die Reihe besteht aus den Modellen „DynaForce C“, „DynaForce D“ und „DynaForce F“, die ihren Namen jeweils auf Basis ihrer Schnittschutzleistung nach ISO 13997 erhalten haben.

Im Mittelpunkt steht zudem die W+R-Serie „Mitar“, die mit ihren insgesamt sieben Modellen nahezu das gesamte Spektrum an Einsatzbereichen für Schutzhandschuhe mit erhöhtem Schnittschutz (Level D nach ISO 13997) abdeckt. Die Modelle sind atmungsaktiv, sodass auch schweißtreibende Arbeiten mit angenehmem Tragegefühl erledigt werden können. Das Grundmodell besteht aus einem HPPE/Glasfaser-Garn mit EcoGrip-Beschichtung aus gesandetem Nitril, die in der Daumenbeuge für zusätzlichen Schutz verstärkt ist. Die Beschichtung erlaubt ein sicheres Handling nasser und trockener Teile etwa in der Metallbearbeitung, Instandhaltung oder in der Montage. Die Beschichtung ist ölbeständig, flüssigkeitsabweisend und atmungsaktiv. Zusätzlichen Schutz der Hand vor Quetschungen und Schlägen bietet das Modell „Mitar LeMan Cut5“: Hierbei ist das „Mitar“-Grundmodell um Protektoren aus thermoplastischen Elastomeren (TPR) auf dem Handrücken und den Fingern erweitert worden. Die „Mitar“-Reihe ist von Dermatest auf ihre Hautverträglichkeit mit „Sehr gut“ getestet und gemäß Standard 100 by Oeko-Tex geprüft.

Premiere feiert in Stuttgart der beschichtete Strickhandschuh „Luge“ vom Hersteller Seiz, der für eine seiner neuesten Entwicklungen jüngst mit dem Vision Zero Förderpreis 2018 der Berufsgenossenschaft Rohstoffe und chemische Industrie (BG RCI) ausgezeichnet wurde. Der neue Handschuh „Luge“ eignet sich optimal für Beschäftigte, die im Stahl- oder Anlagenbau, in der Logistik, im Bereich Windkraft oder auf Ölplattformen beschäftigt sind und mit den Herausforderungen rauerer Umgebung zu kämpfen haben. Schnell kann es geschehen, dass Hände und Finger zwischen schweren Maschinen eingeklemmt werden oder schmerzende Schläge und Stöße abbekommen. Mit seinen Protektoren bietet der beschichtete Strickhandschuh „Luge“ Schutz vor genau diesen Verletzungsgefahren. Dennoch lässt sich der Sicherheitshandschuh flexibel beugen. Dazu trägt nicht zuletzt das Gestrick aus High-Performance-Garn bei, das für viel Fingerbeweglichkeit und Feinfühligkeit sorgt. Das neue Modell mit gepolsterter Innenhandfläche bietet einen flexiblen 360-Grad-Rundumschnittschutz der Schnittschutzklasse C nach neuer Norm. Die Daumenbeuge der Träger wird durch eine Verstärkung an entsprechender Stelle überdies vor Verletzungen etwa durch scharfkantige Gegenstände geschützt. Die doppelte Tauchung an den Fingerspitzen bietet maximale Haftung für den Umgang mit Wasser, Öl oder Schmiermitteln, auch in Extremsituationen. Der Klettverschluss ermöglicht schnelles Ein- und Ausziehen, was besonders in brenzligen Situationen von Vorteil ist. „Luge“ ist nach der Norm EN 388:2016 gegen mechanische Risiken zertifiziert und gewährleistet Abriebfestigkeit, Schnittfestigkeit, Weiterreißfestigkeit, Durchstichfestigkeit sowie Schnittfestigkeit nach ISO 13997 (4X43C). Das Modell ist eine Weiterentwicklung des „Hornet“, der speziell für den Einsatz in der Technischen Hilfeleistung entwickelt wurde.

Mit dem „Diptex 666“ präsentieren die Seiz-Mitarbeiter auf der Arbeitsschutz Aktuell zudem einen weiteren nahtlos gestrickten 5-Finger-Schnittschutzhandschuh (13 Gauge). Das Modell bietet den höchsten Schnittschutz F nach der neuen Norm und ist trotz Stahldrahtverstärkung weich und flexibel. Seine Innenhand aus Nitrilschaum sorgt für natürliche Handbewegungen und Griffsicherheit. Der Handschuh besteht aus HPPE-Faser, die ihn besonders schnitt- und abriebfest macht. Der flüssigkeitsabweisende „Diptex 666“ eignet sich für das Handling trockener und nasser Teile und wird häufig etwa im Hoch- und Tiefbau oder in der Glasverarbeitung eingesetzt.

Weitere Infos sind unter: www.seiz.de oder www.wr-industry.de erhältlich.

Quelle: Partnerverbung W+R INDUSTRY GmbH & Seiz Industriehandschuhe GmbH

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