

Die Fachleute suchen stets nach Möglichkeiten, Kosten zu sparen, indem sie die Produktivität steigern und Maschinenstillstandszeiten minimieren. Speziell für die Automobilindustrie hat CERATIZIT daher ein neues Leichtgewichtfräsrad für die Kurbelwellenbearbeitung entwickelt.
Das neue Kurbelwellenfräsrad wiegt weniger als 15 Kilo, einschließlich der Greifeinheit zum manuellen Handling. Den Werkzeugwechsel erledigt jetzt ein einziger Arbeiter im Handumdrehen. Konventionelle Lösungen liegen zwischen 40 und 80 Kilogramm, was einen Schwerlastkran für den Werkzeugwechsel erfordert. Mit dem Leichtgewichtfräsrad von CERATIZIT kann auf diese Weise die Zeit für den Werkzeugwechsel um über 50 Prozent reduziert werden und erspart die Investition in Hebezeuge.
Bei dem neuen Werkzeugsystem zur Kurbelwellenbearbeitung ist ein leichter Schneidring innen mit einer maßgeschneiderten Anzahl an Kassetten bestückt und so komplett in den Grundträger montiert. Dank der von CERATIZIT entworfenen, einzigartigen Kassettenausführung muss nicht mehr der gesamte Schneidring ausgetauscht werden. „Ein Wendeplattenwechsel ist jetzt ganz leicht“, betont auch Patrick Zobl, Produktmanager bei CERATIZIT. „Der Mitarbeiter muss nur noch den Schneidring aus der Maschine nehmen und die entsprechenden Kassetten austauschen.“ Durch die hohe Flexibilität bei Bauteiländerungen ergeben sich weitere Einsparungen bei den Werkzeugkosten.
Gerhard Bailom, Segmentleiter Automotive bei CERATIZIT: „Die Automobilindustrie stellt höchste Anforderungen an die Produktivität bei möglichst geringen Maschinenstillstandszeiten. Gerade diese unproduktiven Stillstände verursachen hohe Kosten. Das neue Fräsrad musste also leicht, einfach zu handhaben und dabei eigensteif ausgelegt sein, um die Wiederholgenauigkeit und Performance bei der Zerspanung nicht zu verlieren.“
„Als Lösung erwies sich unser 2010 patentiertes X- Unterstützt wird das Bearbeitungskonzept durch die CERATIZIT Hypercoat Hochleistungs-
