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Wendeplattenwechsel bei neuem Leichtgewichtfräsrad

2011_10_20 Ceratizit
Das 15 Kilo leichte Fräsrad reduziert die Werkzeugwechselzeit um über 50 Prozent und erspart den Schwerlastkran.
Rascher Wechsel von Werkzeugen mit Kassettenausführung – und das ohne Kran. Das war bisher bei der Fräs-Bearbeitung von Kurbelwellen nur Wunschdenken. CERATIZIT hat daraus Wirklichkeit werden lassen präsentierte auf der EMO seine Weltneuheit: ein Leichtgewichtfräsrad auf Kassettenbasis.

Die Fachleute suchen stets nach Möglichkeiten, Kosten zu sparen, indem sie die Produktivität steigern und Maschinenstillstandszeiten minimieren. Speziell für die Automobilindustrie hat CERATIZIT daher ein neues Leichtgewichtfräsrad für die Kurbelwellenbearbeitung entwickelt.

Das neue Kurbelwellenfräsrad wiegt weniger als 15 Kilo, einschließlich der Greifeinheit zum manuellen Handling. Den Werkzeugwechsel erledigt jetzt ein einziger Arbeiter im Handumdrehen. Konventionelle Lösungen liegen zwischen 40 und 80 Kilogramm, was einen Schwerlastkran für den Werkzeugwechsel erfordert. Mit dem Leichtgewichtfräsrad von CERATIZIT kann auf diese Weise die Zeit für den Werkzeugwechsel um über 50 Prozent reduziert werden und erspart die Investition in Hebezeuge.

Bei dem neuen Werkzeugsystem zur Kurbelwellenbearbeitung ist ein leichter Schneidring innen mit einer maßgeschneiderten Anzahl an Kassetten bestückt und so komplett in den Grundträger montiert. Dank der von CERATIZIT entworfenen, einzigartigen Kassettenausführung muss nicht mehr der gesamte Schneidring ausgetauscht werden. „Ein Wendeplattenwechsel ist jetzt ganz leicht“, betont auch Patrick Zobl, Produktmanager bei CERATIZIT. „Der Mitarbeiter muss nur noch den Schneidring aus der Maschine nehmen und die entsprechenden Kassetten austauschen.“ Durch die hohe Flexibilität bei Bauteiländerungen ergeben sich weitere Einsparungen bei den Werkzeugkosten.

Gerhard Bailom, Segmentleiter Automotive bei CERATIZIT: „Die Automobilindustrie stellt höchste Anforderungen an die Produktivität bei möglichst geringen Maschinenstillstandszeiten. Gerade diese unproduktiven Stillstände verursachen hohe Kosten. Das neue Fräsrad musste also leicht, einfach zu handhaben und dabei eigensteif ausgelegt sein, um die Wiederholgenauigkeit und Performance bei der Zerspanung nicht zu verlieren.“

„Als Lösung erwies sich unser 2010 patentiertes X-Lock System“, erläutert Bailom weiter. „X-Lock zeigte in der Automobilbranche bereits seine herausragende Leistung im Bereich der Spannkrafterhaltung. Das X-Lock System hat bei dem neu entwickelten Leichtgewichtfräsrad die Kassettenausführung erst möglich gemacht. Es ermöglicht auf kleinstem Bauraum eine hohe und wiederholgenaue Spannung über die gesamte Lebensdauer des Fräsrades.“ X-Lock hält enge Toleranzen ein und lässt sich komfortabel und genau positionieren.

Unterstützt wird das Bearbeitungskonzept durch die CERATIZIT Hypercoat Hochleistungs-Zerspanungssorten. Die optimale Kombination aus Zähigkeit und Verschleißfestigkeit sorgt für hohe Standzeiten.

Quelle: CERATIZIT Austria GmbH

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