

Angeliefert wurde der Steinfußball in einem Holzgestell im Container. Das Holzgestell war aber nach dem Transport vom Produktionsort nach Niederheid schon so beschädigt, dass ein Weitertransport damit unmöglich war. Der Steinfußball musste also ohne Holzgestell in Niederheid auf einen Lkw verladen und anschließend in Mönchengladbach auf den vorbestimmten Platz gehoben werden. Keine einfache Sache bei der Form und dem Gewicht des Balles.
Nach nur wenigen Tagen Bedenkzeit war die Lösung gefunden. Eine SupraPlus Rundschlinge mit 8 Tonnen Tragfähigkeit diente als Aufnahme für den Ball. Dabei galt es einiges zu beachten. Einerseits durfte die Schlinge nicht zu groß sein, um ein Durchrutschen des Balles zu verhindern. Andererseits musste man relativ dicht an den Schwerpunkt, um ein Kippen der Last zu vermeiden. An die Rundschlinge wurden drei 4-
Der Fußball wurde dann auf drei Holzkeile gelegt. Dabei wurden die Keile so gestellt, dass zwei Keile in Fahrtrichtung standen, um die größte Kraftrichtung abzudecken. Die Keile wurden auf 9, 5 Millimeter dicke SpanSet Grip Antirutschmatten gestellt und auch zwischen Ball und Keil wurde SpanSet Grip Anschnitte gelegt. Bei dieser Antirutschmatte handelt es sich um eine spezielle Matte für Schwerlasten. Die Keile wurden dann noch mit einem Zurrgurt umreift, damit sie nicht verrutschen konnten.
Anschließend wurde eine zweite 8- Aus Sicherheitsgründen und zur Beruhigung aller Beteiligten wurde zusätzlich eine Kopfschlinge in Fahrtrichtung angelegt. Am Tag des Transportes spielte auch der Wettergott mit, denn es war warm und sonnig. Das Verladen des Fußballes in Niederheid morgens um 8 Uhr 30 ging nach der intensiven Vorbereitung schnell von der Hand. Aufsehen erregend war dann die Fahrt mit dem offenen Fahrzeug durch die Mönchengladbacher Innenstadt. Auch die Eicknerstrasse – hier musste noch auf den Kran gewartet werden - Das Aufstellen des Fußballes erforderte dann noch einmal Fingerspitzengefühl von allen Beteiligten. Zum Schluss hörte man bei den Verantwortlichen den sprichwörtlichen Stein vom Herzen fallen (ob er die Form eines Fußballes hatte, ist nicht bekannt). Zum Abschluss waren sich die Verantwortlichen der Stadt und der Borussia jedenfalls einig, dass es sich bei der Aktion um eine Leistung auf Champions League Niveau gehandelt hat.
