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Containeranlage nach Angola verschifft

ELA unterstützt Großprojekt der Ölindustrie
2010_08_23 Containerkomplex
Der Containerkomplex wurde in Haren (Ems) vor der Verschiffung nach Angola auf seine Funktionalität geprüft.
Für den Bau eines neuen Öl-Verlade- und Logistikstützpunkts in der angolanischen Provinz Cuanza Sul hat der Emsländer Containerspezialist 188 seiner mobilen Räume an die Westküste Afrikas verschifft. 90 der Module dienen in zwei getrennten Komplexen als Büros, Besprechungsräume, Sanitäranlagen und Teeküchen, 94 Container beherbergen Umkleideräume, eine Mensa für 250 Personen mit Industrieküche sowie Kühl- und Vorratsräumen und vier Container sind als Pförtnergebäude ausgelegt.

„Einige Projekte stechen durch ihre Komplexität, ihren technischen Anspruch oder eben ihren Aufbauort hervor. Beim Angola-Projekt können wir einmal mehr zeigen, was mit unseren mobilen Raumsystemen möglich ist“, sagt ELA-Geschäftsführer Günter Albers. Wie bei ELA üblich, werden die Gebäude bezugsfertig angeliefert und aufgebaut. „Damit vor Ort in Angola auch alles reibungslos klappt, haben wir das gesamte Raumsystem an unserem Stammsitz in Haren geplant, aufgebaut und zur Probe in Betrieb genommen“, erklärt Albers. Die für Angola bestimmten Container sind dem afrikanischem Klima entsprechend mit einer Klima- und Heizanlage, einem Belüftungssystem, einem Brandmeldesystem mit zentraler Übersicht im Pförtnergebäude und einem Löschsystem mit Haspeln und Schläuchen ausgestattet. Auf Wunsch des Auftragsgebers sind die Container komplett möbliert und enthalten eine Fluchtwegeplanung mit Notstromsystem. Die technischen Einheiten wie Klima und Heizung sind dabei in separaten Aggregatcontainern untergebracht.

Nach der Freigabe der Container in Deutschland durch den Kunden, wurden die Raummodule zum niederländischen Überseehafen in Vlissingen gebracht. Einen Tag und eine Nacht dauerte die Verladung der Module. Per Schiff ging es dann an den Einsatzort Porto Amboim, wo der Containerkomplex im April diesen Jahres vom ELA-Team wieder aufgebaut wurde. Die Bauzeit, Logistik und Abnahme des Angola-Projekts nahmen insgesamt vier Monate in Anspruch.

„Gerade in Gebieten mit schwacher Infrastruktur haben unsere Lösungen ihre Stärke“, so ELA-Geschäftsführer Günter Albers. Sei es in einem schwach entwickelten Landstrich wie im Fall Angola, oder auch auf einer abgelegenen Baustelle. „Wir können innerhalb kürzester Zeit eine autarke Wohnstadt errichten“, so Albers.

Quelle: ELA Container für Baustellen und Industrie GmbH