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Neuer EPDM Werkstoff für Anwendungen in CIP/SIP-Anlagen

2010_08_18 AP 302
Neuer EPDM Werkstoff AP 302
Für den Einsatz von elastomeren Dichtungswerkstoffen in der Lebensmittelbranche oder Pharmazeutischen Industrie müssen besondere Bedingungen erfüllt sein. Konventionelle Werkstoffe sind in diesen Anwendungen nicht einsetzbar, da die gesetzlich vorgeschriebenen Zulassungen fehlen.

Zudem müssen die hier eingesetzten Dichtungen auch den auftretenden Wechselwirkungen im Produktionsprozess widerstehen. Speziell die Desinfektions- bzw. Reinigungszyklen im SIP- oder CIP- Verfahren stellen höchste Ansprüche an die dort eingesetzten Dichtungen. Viele versagen hier gänzlich oder können nur über kurze Zeiträume leckagefrei überzeugen.

Der vom unabhängigen Hersteller C. Otto Gehrckens (COG) neu entwickelte EPDM Werkstoff AP 302 ist speziell für diese Anforderungen entwickelt worden und kann deutlich längeren Einsatzzeiträumen standhalten. Dieser EPDM Sonderwerkstoff ist speziell für den Einsatz mit flüssigen oder fetthaltigen Medien mit einem Fettanteil von nicht mehr als 30% konzipiert worden und für einen Einsatztemperaturbereich von -40 °C bis 150 °C ausgelegt. Eine sehr gute Widerstandsfähigkeit bei CIP-Verfahren konnte von einem unabhängigen und renommierten Hersteller nachgewiesen werden. Auch im SIP-Verfahren kann dieser Werkstoff überzeugen.

Darüber hinaus erfüllt dieser moderne Dichtungswerkstoff gleich drei der wichtigsten Zulassungen für diese Bereiche: die Unbedenklichkeitsprüfung gemäß FDA 21 CFR § 177.2600, die Freigabe nach USP Class VI im Chapter 88 und die Kriterien nach 3-A Sanitary Standard Class II. Speziell die Kriterien nach 3-A Sanitary Standard gewinnen auch hierzulande in der Milch verarbeitenden Industrie zunehmend an Bedeutung. Hierfür sind umfangreiche Tests durchgeführt und bestanden worden (u. a. mit chlorhaltigen Desinfizier, alkalischem Reiniger auf Natronlauge-Basis oder saurem Reiniger auf Salpetersäure-Basis). Dies ist eine zusätzliche Sicherheit bei Einsätzen in kritischen Bereichen.

Der EPDM Dichtungswerkstoff kann sowohl als O-Ring gemäß der Aseptik-Norm DIN 11864 (Teile 1 - 3) bzw. der Hygiene-Norm DIN 11853 (Teile 1 - 3) oder als Milchrohrverschraubungsring gemäß DIN 11851 produziert werden.

Damit bietet dieser EPDM Werkstoff eine große Flexibilität beim Einsatz in verschiedenen Produktionsprozessen der Pharma-, Lebensmittel- und Milch verarbeitenden Industrie.

Quelle: C. Otto Gehrckens GmbH & Co. KG

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