

LAP, der Lüneburger Spezialist für Lasersysteme zum Messen und Projizieren, wurde von Airbus mit der Lieferung von bis zu 220 Laserprojektionssystemen beauftragt. Damit setzte sich LAP in einer weltweiten Ausschreibung gegenüber Wettbewerbern aus Deutschland, Kanada und den USA durch und wird strategischer Partner von EADS/Airbus.
Airbus wird die Laserprojektoren bei der Herstellung von Karbonfaserteilen für Flügel, Rumpf und Leitwerk des neuen Airbus A350 XWB einsetzen, um die Effizienz der Fertigung zu optimieren.
Besonders für den neuen A350 XWB haben kohlenstoffverstärkte Kunststoffe große Bedeutung. Sie werden erstmals auch für Komponenten des Rumpfes verwendet und reduzieren durch ihr geringes Gewicht den Treibstoffverbrauch erheblich.
In der Fertigung leiten die Projektoren die Mitarbeiter Schritt für Schritt durch den gesamten Prozess des Aufbaus der Bauteile. Wie in einem „elektronischen Plybook“ werden die einzelnen Arbeitsschritte wie das Positionieren der Kohlefasermatten oder das exakte Markieren von Rippenstrukturen, Honeycombs und anderen Einbauelementen in der richtigen Reihenfolge angezeigt. Alle Elemente werden somit zur richtigen Zeit am richtigen Ort positioniert, geprüft und dokumentiert.
In den kommenden drei Jahren wird Airbus insgesamt 220 Laserprojektoren in Werken in Deutschland, Spanien und Frankreich installieren. Die ersten Projektoren werden schon Mitte 2010 für das Aerolia- Airbus sieht in LAP einen starken Partner mit hohem Entwicklungspotenzial. Axel Rieckmann, bei LAP Vertriebsleiter „General Industry“, benennt die wirtschaftlichen Vorteile von LAP als wichtiges Kriterium für die Auftragsvergabe. „Aber auch die ergebnisorientierte und zielführende Herangehensweise von LAP waren mit Sicherheit wichtige Faktoren für die Entscheidung von Airbus“.
