

Der Klebstoff muss unter streng definierten Parametern in einem automatisierten Verfahren dispergiert werden, so dass eine Vielzahl an technischen Forderungen zu erfüllen waren.
Das zu bearbeitende Material dient als Basis für eine neue Generation an Verbundwerkstoffen, die erstmals den Einsatz auch von großen, nach dieser innovativen Methode gefertigten Karosserieteilen, in Autos im Premiumsegment möglich machen soll.
Der DISPERMAT® VE25 zeichnet sich schon in der Standardversion durch die besondere Konzeption des Vakuumsystems aus. So besteht das Dispergiersystem aus einer kubusförmigen vakuumfesten Grundeinheit mit einer großen schwenkbaren Tür und horizontal ausziehbarem Boden zur Behälteraufnahme und einem integrierten Behälterspannsystem. Beliebige Gefäße zwischen 3 und 25 Litern Inhalt können so einfach und komfortabel in die Vakuumbox eingespannt werden. Der kraftvolle 4 kW Antrieb der Maschine gewährleistet schnelle und hervorragende Dispergierergebnisse.
In der beschriebenen Applikation muss das Produkt unter Vakuum und insbesondere auch vollständig sauerstofffrei dispergiert werden. Zur Realisierung der hohen technischen Ansprüche wurde der Vakuumdissolver mit einer Prozesssteuerung auf Basis der prozessorgestützten DISPERMAT® Dissolver Steuerung ausgestattet.
In dem definiert ablaufenden Prozess wird zunächst solange mit Stickstoff inertisiert, bis ein in der Abluft integrierter Sauerstoffsensor einen voreingestellten Minimalwert signalisiert. Bei dem Einsetzen bzw. bei der Entnahme des Behälters mit Produkt in die Vakuumbox gewährleisten im Bereich der Öffnungen speziell angeordnete Absaugstellen eine durch Luftmengenmessung kontrollierte Absaugung und somit eine Zonenverschleppung. Anschließend wird die Vakuumeinheit des DISPERMAT® VE25 evakuiert, so dass der Dispergiervorgang gestartet werden kann.
Durch die Stickstoffinertisierung erfüllt die Vakuumbox des DISPERMAT® VE25 die Anforderungen an Kategorie 2G nach Ex-
